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Wann kommt der nächste Börsencrash?

Finanzkrisen und Börsencrashs

Täglich füllen sich Börsen-Zeitungen und Finanz-Medien mit wilden Spekulationen über den nächsten großen Crash.

Aber wann ist es so weit? Können wir aus der Geschichte der Börse lernen?


#Crash

In diesem Artikel zeigen wir euch die größten Börsencrashs aller Zeiten und versuchen Hinweise zu finden, wann und wie der nächste Börsencrash entstehen könnte. 

Zusätzlich geben wir statistische Charakteristika zu Börsencrashs. 

Können wir aus der historischen Entwicklung am Aktienmarkt lernen? 

(Im Bild die Wall Street am Black Thursday 1929)

 

Börsencrash 1929


Tulpen-Manie 1637

1637 kostete ein Tulpenzwiebel in den Niederlanden bis zu 10.000 Gulden, umgerechnet etwa 200.000 Euro nach heutigem Wert. Im folgenden Bild sieht man eine Bestelltafel eines Niederländischen Tulpenzüchters, die die Form und Farbe der zu erwartenden Tulpen wiedergab. Diese war notwendig, da Spekulanten bereits mit Tulpen handelten, die es eigentlich gar nicht gab und erst wachsen mussten.

Rechts daneben ein Flugblatt, das eine Auktion der Floristen für Tulpen 1637 bewirbt.

Bestelltafel Tulpe Züchter Tulpenmanie 1637
Flugplatt Tulpenauktion 1637

Die Tulpenmanie in den Niederlanden war die erste aufgezeichnete und nachgewiesene Börsenkrise. Im Goldenen Zeitalter Niederlands wurden die Zwiebeln von Tulpen zum Spekulations-Objekt.

Tulpen waren zu diesen Zeiten immer schon ein begehrtes Sammlerstück, deren Anbau vor allem in höheren Schichten der Bevölkerung ein Muss war. Am Ende des 16. Jahrhunderts kam es zu immer stärkeren Tauschhandel Aktivitäten. Eigentlich wurden die Tulpen in den Sommermonaten gehandelt und deren Zwiebel auf Spotmärkten verkauft. 

Da die Händler sich nicht auf diese kurze Periode im Jahr beschränken wollte begann man auch auch noch nicht vorhandene Zwiebeln zu handeln. Das heißt das Käufer auch Zwiebel erwerben konnten, die noch gar nicht real existierten. Hierzu erhielt man einen notariell beglaubigten Papierstreifen, der einem das Recht einräumte den Zwiebel der entstehen sollte später zu erwerben. Die Zahlung wurde dann fällig, wenn die Zwiebel aus der Erde genommen wurde. 

Das war der Moment als der Tulpenhandel zur Spekulation wurde, denn niemand konnte vorhersagen, wie die Tulpe aussehen wird und ob diese in der nächsten Saison überhaupt blühen würden. 

1634 war der Tulpenmarkt nicht bei Liebhaber begehrt. Nun wühlten sich auch Spekulanten am Markt, die ausschließlich an der Wertsteigerung der Zwiebeln interessiert waren. 

Die Zwiebeln wurde meistens auf Auktionen verkauft, eine Tulpenbörse in dem Sinn gab es nicht. Die Preisbildung der Tulpen ist nicht ganz belegt aber es gibt gewissen Hinweise, die das unglaubliche Ausmaß dieser Spekulationsblase erahnen lassen. 

Die teuerste Tulpe zur damaligen Zeit war die "Semper Augustus". Sie gehörte einem Amsterdamer Bürger namens Adriaan Pauw und alle 12 Tulpen standen auf seinem Gut. 1623 kostete jede dieser Zwiebeln 1.000 Gulden. Das entspricht etwa 20.000 Euro nach heutigem Vergleich. 1633 war dieser Preis auf 5.500 Gulden gestiegen. Bei einem durchschnittlichen Monatseinkommen von 150 Gulden - ein unglaublich hoher Preis. 

1637 wurden für drei dieser Zwiebel 30.000 Gulden geboten. Unglaublich wenn man bedenkt, dass die teuersten Häuser in Amsterdam zu diesem Zeitpunkt 10.000 Gulden kosteten. 

Den Höhepunkt erreichte die Spekulation 1637 in Alkmaar. Hier veranstalteten Rektoren des Waisenhauses eine Versteigerung. Insgesamt wurde dabei ein Erlös von fast 100.000 Gulden erzielt. 

Nach dieser Auktion zerplatzte die Blase. Bei der nächsten Auktion in einem Wirtshaus waren die Preise so hoch angesetzt, dass keiner der Anwesenden auch nur eine Tulpenzwiebel kaufte.

Da es keine neuen Käufer in die steigende Preisspirale gab, nahm das Schicksal unaufhaltsam seinen Lauf. 

In den folgenden Tagen fiel der Preis der Tulpen um 95%, da die Händler Angst hatten ihre Tulpen nicht mehr los zu werden. 

 

Aus marktrationalen Erklärungen geht hervor, dass zu dieser Zeit außergewöhnlich viel geld zur Verfügung stand. Das ist auf die Pest und die Geldpolitik der Amsterdamer Wechselbank zurückzuführen. Außerdem war es 1628 den Niederländern gelungen eine spanische Silberflotte zu kapern, was ebenfalls zu einer erhöhten Verfügbarkeit von Geld führte. Dieses konnte nun spekulativ eingesetzt werden. 


Black Thursday 1929

Der wohl bekannteste Vertreter der Kategorie Horror-Crashs ist der 24. Oktober 1929 und der damit verbundene folgenreichste Börsenkrach der Geschichte. Nach starken Anstiegen des Dow Jones Index brach an diesem Tag eine Massenpanik aus. Alle Investoren versuchten gleichzeitig ihre Aktien zu verkaufen. Dieser Tag gilt als Auslöser der Great Depression und Weltwirtschaftskrise von 1929 bis 1932. 

Die folgenden Bilder vermitteln die Stimmung die in dieser Zeit in New Yorkers Straßen vorherrschen musste. Arbeitslosigkeit, Menschen die Banken stürmen und leere Börsenparkette noch Monate nach dem Crash. 

Menschen stürmen Bank 1929
American Stock Exchange nach 6  Monaten 1929

New York Stock Exchange 1929
Arbeitslosigkeit

Die Aktienkurse fielen nach dem 24. Oktober 1929 noch weitere 3 Wochen. Erst am 19. November war ein Ende der Abwärtsbewegung absehbar. Nun stiegen wieder viele Spekulanten in den Börsenmarkt ein um die Aktien mit hohem Risiko günstig zu kaufen. Dann folgte jedoch die zweite Schockwelle. Denn die Kurse brachen erneut stark ein bis auf das Niveau von 1896, bei 41 Dow Jones Punkten. Der selbe Wert wie bei der Erstpublizierung des Dow Jones Indices. 

Die Folgen waren dramatisch. Unzählige Firmen, die ihre Schulden mit eigenen Aktien abdeckten waren pleite und mussten schließen. Die weitere Folge eine hohe Arbeitslosigkeit und Missvertrauen der Anleger. Das Bruttosozialprodukt brach um 28% ein. Die Wirtschaft brauchte Jahre um sich wieder zu erholen, erst 1954 erreichte der Dow Jones ein neues Hoch.


Black Monday 1987

Der Black Monday war der erste richtige Börsenkrach nach dem zweiten Weltkrieg. Am 19. Oktober 1987 fiel der Dow Jones an nur einem Tag um 22,6%. Dieser Rückgang war bis dato der höchste Verlust im Dow Jones seit seines Bestehens. Dieser Kurssturz breitete sich schnell auf die ganze Welt aus. Australien verlor 41%, Kanada 22,5%, Hongkong 45,8% und Großbritannien 27%. 

Die Ursachen für diesen Börsenkrach sind umstritten. 

Der Dow Jones hatte sich zu dieser Zeit in nur zwei Jahren verdoppelt. Unter Reagan gelang es nicht dem Handelsdefizit Herr zu werden und steigende Leitzinsen der US-Notenbank trugen zur Unsicherheit am Markt bei. Aber nicht nur Spannungen in der Wirtschaft sorgen für ein Überhitzen des Aktienmarktes. 

Ein signifikanter Schuldträger sollte die damals neue Computertechnologie sein. Denn die Automatisierung des Börsenhandels führte dazu, dass Orders automatisch ausgeführt wurden und so eine Art Dominoeffekt eintrat. 

Die Absicherungsstrategien in den automatisierten Handels-Systemen der Großbanken sahen vor in so einem Fall direkt automatisch Short Positionen zu erwerben. Das heißt die Systeme haben Aktien automatisch verkauft und sofort auf fallende Märkte gesetzt. Das führte dazu, dass sich der Fall der Aktienpreise zusätzlich beschleunigte. 

Börsencrash Oktober 1987

In der oben stehenden Abbildung sieht man den Kursverlauf des S&P500 um die Tage des 19. Oktobers. Am 14. Oktober wurde das Handelsdefizit unter Reagan sichtbar. Die Folge war ein tagelanger Abverkauf, der am 19. Oktober gipfelte, als die Kettenreaktion der computergesteuerten Strategien einsetzte.  


Die Dotcom Krise 2000

Während der Internet- oder Dotcom-Krise erwarteten sich Investoren und Spekulanten extrem hohe Gewinne in der New Economy. Das Internet und Handy versprachen den Marktteilnehmern schnelles Wachstum und unbegrenzte Möglichkeiten. 

Im folgenden Chart des NASDAQ sieht man die Kursentwicklung um das Jahr 2000. 

Dotcom Krise

Die Dotcom-Blase ist eine Börsenkrise, die sich im Jahr 2000 ereignete. In dieser Krise litten vor allem Aktienunternehmen von Internetfirmen. Daher auch die Bezeichnung Dotcom - .com. Diese Krise bescherte vor allem Kleinanlegern weltweit große Verluste. 

Die Hoffnung der Anleger war es in stark wachsende Internetfirmen zu investiere, die die neue Technologie, new Economy, nutzen würde um schnell Gewinne zu erzielen. 

Hohe Gewinnerwartungen und die Etablierung von Internet, Handys und handheld Computern führte zu einer Aufbruchsstimmung.

Ab 1995 konnte eine Startup-Welle beobachtet werden, die aus Firmen bestand, die möglichst schnell an die Börse wollten um von dem Internet-Hype zu profitieren. Auch Investmentfonds stiegen mit hohen Beträgen in die New Economy ein. 

Die Hoffnung auf zukünftige Gewinne war so hoch, dass Anleger und Investoren die tatsächliche fundamentale Lage der Unternehmen komplett ausblendeten. Schließlich spekulierte man auf schnellen Wachstum und ignorierte fehlende Gewinne der Unternehmen.

Vor allem die Spekulation auf Neuemissionen wurde zum Volkssport und jede Aktie die auf den Markt kam wurde direkt blind gekauft. Beispiel für die überschwängliche Kauflust soll der Börsengang der Infineon Aktie sein, bei dessen Handelsstart die Handelssysteme der Frankfurter Wertpapierbörse aufgrund der enormen Nachfrage zusammenbrachen. 

Anfang 2000 wurde langsam klar, dass die unglaublich hohen Gewinnerwartungen nicht eingehalten werden können. Die Zweifel wurden lauter und im März 2000 begannen die Kurse zu sinken. Dies uferte zu einer Verkaufswelle aus und der Markt brach vollends ein. Da hier vor allem unerfahrene Kleinanleger investiert waren, warfen die Anleger Ihre Nerven über Board und verkauften in Panik. 

Während der Boom Phase handelten Unternehmen kriminell und wiesen in ihren Geschäftsberichten Scheingeschäfte und nicht vorhandene Gewinne aus. Außerdem versuchten Unternehmen durch gefälschte Ad-hoc-Meldungen die Aktienkurse weiter zu pushen. 

Unzählige Internetfirmen schlitterten in der Folge in die Insolvenz und das Vertrauen in die Internet-Branche blieb jahrelang gestört.  Die Zentralbank der Vereinigten Staaten reagierte mit einer Zinssenkung um die Konjunktur zu stimulieren, was schließlich einer der Faktoren der nächsten Immobilienkrise 2008 werden soll. 


Subprime-MarktKrise / Finanzkrise ab 2007

Die letzte markante Börsenkrise ereilte die Welt im Jahr 2007/2008. Die Finanzkrise war eine globale Börsenkrise und Wirtschaftskrise, die ihren Ursprung in dem überbewerteten amerikanischen Immobilienmarkt nahm. Am 9 August sprangen die "Interbankfinanzkredite" sprunghaft an. Interbankfinanzkredite sind Kredite die unter den Banken einander erteilt werden, das Kreditgeschäft mit der Zentralbank zählt nicht dazu. 

Durch diesen Anstieg der Interbankredite schlitterten Unternehmen der Finanzbranche in die Insolvenz. Der Höhepunkt der Insolvenzwelle war wohl der Untergang der renommierten US-amerikanischen Bank Lehman Brothers. Im folgenden Chart des Dow Jones um das Jahr 2007 wird das Ausmaß der Krise veranschaulicht. Dabei hat der wichtigste amerikanische Aktien Index fast 50% seines Wertes eingebüßt. 

Dow Jones Finanzkrise 2007

Wie konnte es jedoch passieren, dass so große Banken ("too big to fail") plötzlich zahlungsunfähig wurden?

Durch stark gestiegene Immobilienpreise stieg auch die Bonität der Kunden. Die Banken nutzten also die Wertsteigerung der Immobilien für die weitere Vergabe von Krediten. Hätten die Banken in diesem Punkt die Kredite und das damit verbundene Kreditrisiko behalten, hätten die Banken gemäß der Kernkapitalquote einen gewissen Anteil ihres Eigenkapitals hinterlegen müssen. Um diesen Umstand zu umgehen wurde mit der Hilfe von Ratingagenturen aus diesen eigentlich drittklassigen Hypothekenkrediten scheinbare erstklassige Wertanlagen. Diese scheinbar sicheren Wertanlagen konnten nun in die ganze Welt verkauft werden. 

Ab 2005 hat sich die Realwirtschaft schlechter entwickelt als erwartet und Kreditnehmer waren nicht mehr im Stande die Kreditraten zu zahlen und warfen ihre Häuser auf den Markt. Die Folge war der Zusammenbruch der Immobilienpreise. Da die Wertverluste der Kredite so stark war schlug sich das auf die Bilanzen der Banken nieder und die Banken waren gezwungen Vermögenswerte abzustoßen und wenn das nicht ausreichte in die Insolvenz zu gehen. 

Die weiteren Ursachen der Finanzkrise werden kontrovers diskutiert. Wie bereits erwähnt war wohl die übermäßige Preisentwicklung der Immobilien Hauptverursacher der Krise.  Weitere Faktoren waren etwa die steigende Einkommensungleichheit, hohe Ersparnisse, der Niedrigzinssatz, Eigenheimförderung durch Regierungen und die Rolle der Ratingagenturen. 

Die Finanzkrise hatte weitreichende Folgen auf die Realwirtschaft. Industrieproduktion gin um 20% zurück und es wird sogar angenommen, dass die Hungerkrise von 2007-2008 mit der globalen Finanzkrise in Zusammenhang steht. Grund dafür ist, dass Spekulanten nun in Grundnahrungsmittel investierten und so die Preise für Milch, Weizen, Mais und Sojabohnen in die Höhe trieben. Dies führte zu einem 40% Anstieg der Nahrungsmittelpreise in Entwicklungsländern. Der Preis von Getreide stieg sogar um 238%. 


Wann kommt der nächste Crash

An den Börsen herrscht momentan Partystimmung. Der Dow Jones und der DAX eilen von einem Hoch zum Nächsten. Jedoch genau dieser Höhenflug macht den Experten Sorgen. Der durchschnittliche KGV des DAX liegt bei 21. KGV steht für Kursgewinn-Verhältnins und ist ein etablierter Maßstab wie billig oder teuer Aktien sind. Der Wert 21 ist damit ziemlich hoch verglichen mit dem historischen Durchschnittswert von 8. Jeder Vergleich mit realen Marktdaten macht ersichtlich wie stark überbewertet Aktien momentan sind. für diesen Zweck haben die Redakteure der fairvalue-calculator.com die Marketwatch etabliert. Der Vergleich aus GDP (Gross domestic product) und dem Volumen von Aktien macht klar, dass wir uns momentan in einem stark überhitzten Börsenmarkt befinden. So zeigt der Vergleich auch hier eine starke Überbewertung, die eine Korrektur im 50% Bereich möglich macht. Die reale Wirtschaft hinkt also momentan den Börsenwerten stark hinterher. 

Im folgenden Bild sieht man die historische Entwicklung des durchschnittlichen KGV von S&P500 Aktien. Erwähnenswert dabei die starken Ausschläge 2000 und 2007 zur Dotcom- und Subprimekrise.

Historisches KGV S&P500

Weitere spannende Themen


Dr. Peter Klein, BA

 

Der Börsenmarkt scheint durch den Vergleich von Bruttoinlandsprodukt und Wilshire 5000 stark überbewertet. Ein weiteres Indiz für die Überbewertung gibt das durchschnittliche KGV, das momentan doppelt so hoch ist als der Durchschnittswert. Aus diesem Grund empfiehlt die Redaktion des Fair Value Calculators momentan keinen Kauf von Wertpapieren. Eine Korrektur von 50% am Gesamtmarkt muss angenommen werden. 

In regelmäßigen Abständen schreiben wir Blogeinträge, die sich dem Thema der Aktien und Börse widmen. Gefällt Ihnen dieser Artikel? Hinterlassen Sie uns einen Kommentar. 


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Comments: 3
  • #1

    Matze88 (Friday, 29 June 2018 14:48)

    Liebes Fairvalue-Team, danke für diesen tollen und informativen Beitrag!
    Grüße aus Wien,
    Mathias.

  • #2

    Nele (Thursday, 23 August 2018 20:45)

    Endlich sagt mal "jemand" was mein Bauch schon länger denkt! Aber wie stark sinkt der Kurs tatsächlich bei einer "explodierenden Geldmenge" ?; oder z.B. nach einer Währungsreform wie ändert sich dann der Wert (getrunken und gegessen wird immer --> natürlich nur nach Auswahl der richtigen Aktien)
    PS: Leider habe ich den falschen Beruf gewählt...und bin praktisch blind...

  • #3

    Dr. Peter Klein (Friday, 24 August 2018 09:56)

    @Nele: Danke für deinen Kommentar! Auf https://www.fairvalue-calculator.com/de/marketwatch/ siehst du ja, dass der Markt stark überbewertet ist, was heißt, dass die Unternehmen durchschnittlich stark teurer sind und deren Kurse stärker gewachsen sind, als die Realwirtschaft. Das liegt meines Erachtens daran, dass durch die Niedrig-Zinspolitik Unternehmen billig in neue Geschäftsfelder investieren können, die anfangs natürlich Gewinn versprechend scheinen. Sollten sich aber einige dieser Investitionen als falsch erweisen und mit nächsten Jahr die Zinsen steigen, wird es für die Unternehmen schwieriger dieses Fremdkapital zu tilgen. Hier könnte dann ein Dominoeffekt entstehen und eine Krise entstehen wo ich davon ausgehe, dass der Markt zwischen 33% und 50% einbricht. Das ist aber reine Spekulation und keine sichere Prognose! Lieben Gruß, Peter.