Verschuldungsgrad-Rechner
Wie stark ist das Unternehmen über Schulden statt Eigenkapital finanziert?
Diesen Rechner gibt es auch auf Englisch: Debt-to-Equity Ratio Calculator →
Eingaben
Finanzschulden
Auch genannt: Total Debt, verzinsliche Schulden, Fremdkapital
Wo finde ich das? Bilanz: kurz- + langfristige Finanzverbindlichkeiten (Anleihen, Kredite).
Wie herleiten: Kurzfristige + langfristige zinstragende Schulden addieren.
Eigenkapital
Auch genannt: Shareholder Equity, Reinvermögen, Net Assets
Wo finde ich das? Bilanz, Passivseite (unten).
Wie herleiten: Bilanzsumme − Gesamtverbindlichkeiten.
Ergebnis — live
Faustregel: < 1 solide, > 2 riskant — stark branchenabhängig (Versorger/Banken vertragen mehr).
Der Verschuldungsgrad setzt die Finanzschulden ins Verhältnis zum Eigenkapital. Er zeigt, wie stark ein Unternehmen auf Fremdkapital baut — und damit, wie gut es einen Abschwung oder steigende Zinsen verkraftet.
So funktioniert die Formel
Du teilst die Finanzschulden durch das Eigenkapital. Ein Wert von 1 bedeutet: Schulden und Eigenkapital sind gleich groß.
Beispiel: 4.000 Mio. € Schulden bei 6.000 Mio. € Eigenkapital. Grad = 4.000 ÷ 6.000 = 0,67 (67 %) — solide finanziert.
So liest du das Ergebnis
- Unter 1,0: solide finanziert.
- 1,0 bis 2,0: normal — im Rahmen.
- Über 2,0: hoch verschuldet — anfällig bei Zins- oder Umsatzrückgang.
Worauf du achten solltest
- Stark branchenabhängig: Versorger und Banken vertragen deutlich mehr Schulden als etwa Softwarefirmen.
- Bei negativem Eigenkapital ist die Kennzahl nicht aussagekräftig.
- Manche zählen nur Finanzschulden, andere alle Verbindlichkeiten — achte darauf, was verglichen wird.
Häufige Fragen
Zählt jede Verbindlichkeit als Schuld?
Ist ein niedriger Wert immer besser?
Woher bekomme ich Schulden und Eigenkapital?
Keine Anlageberatung · keine Kauf-/Verkaufsempfehlungen · Vergangene Wertentwicklung ist keine Garantie für künftige Ergebnisse.