EBIT-Marge-Rechner (Ertragskraft)
Wie viel operativen Gewinn bleibt von jedem Umsatz-Euro?
Diesen Rechner gibt es auch auf Englisch: EBIT Margin Calculator →
Eingaben
EBIT (operatives Ergebnis)
Auch genannt: Operating Income, Betriebsergebnis, Gewinn vor Zinsen & Steuern
Wo finde ich das? Gewinn- und Verlustrechnung (Mitte), vor Zinsaufwand und Steuern.
Wie herleiten: Umsatz − Betriebskosten (oder: Jahresgewinn + Zinsen + Steuern).
Umsatz
Auch genannt: Revenue, Sales, Erlöse, Umsatzerlöse
Wo finde ich das? Gewinn- und Verlustrechnung, allererste Zeile (Top Line).
Wie herleiten: Verkaufte Menge × Preis; steht direkt in der GuV.
Ergebnis, live
Über 15 % gilt als stark, hängt aber stark von der Branche ab (Software hoch, Handel niedrig).
Die EBIT-Marge zeigt, wie viel operativer Gewinn von jedem Euro Umsatz übrig bleibt — vor Zinsen und Steuern. Sie misst die reine Ertragskraft des Geschäfts und macht Unternehmen unabhängig von Finanzierung und Steuersatz vergleichbar.
So funktioniert die Formel
Du teilst das operative Ergebnis (EBIT) durch den Umsatz und rechnest in Prozent um. So siehst du, wie viel vom Umsatz nach allen Betriebskosten als Gewinn hängen bleibt.
Beispiel: 1.200 Mio. € EBIT bei 6.000 Mio. € Umsatz. Marge = 1.200 ÷ 6.000 × 100 = 20 % — hohe Ertragskraft.
So liest du das Ergebnis
- Über 15 %: starke Ertragskraft.
- 7 bis 15 %: durchschnittlich.
- Unter 7 %: dünne Marge — wenig Puffer für Rückschläge.
Worauf du achten solltest
- Die Marge ist stark branchenabhängig: Software liegt oft über 30 %, Handel unter 5 %. Vergleiche nur innerhalb einer Branche.
- EBIT klammert Zinsen und Steuern aus — hoch verschuldete Firmen wirken profitabler, als sie unterm Strich sind.
- Einmaleffekte können eine einzelne Periode verzerren.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen EBIT- und Nettomarge?
Ist eine höhere Marge immer besser?
Woher bekomme ich EBIT und Umsatz?
Keine Anlageberatung · keine Kauf-/Verkaufsempfehlungen · Vergangene Wertentwicklung ist keine Garantie für künftige Ergebnisse.